Feedback für deinen Erfolg nutzen
Wie reagieren Menschen auf Erfolg oder Misserfolg?
Die meisten Menschen bewerten ihr Leben danach, wie erfolgreich sie ihre verschiedenen Ziele erreichen. Wenn dir etwas gelingt, bist du stolz darauf, wie einfallsreich und clever du auf dem Weg zum Ziel warst.
Wenn aber etwas nicht wie geplant läuft, fühlen wir uns meist am Boden zerstört und wie blockiert. Dieses Gefühl der Verzweiflung wurzelt darin, wie Menschen mit ihren Erfahrungen umgehen. In diesem Beitrag erfährst du, dass sogar ein Misserfolg ein Erfolg sein kann, wenn du weißt, was du daraus machst!
Wie verwandelst du Misserfolg in Erfolg?
Motivationsredner sprechen gern davon, „Niederlagen in Siege zu verwandeln”, und meistens stimmen die Zuhörer zu.
Ja, es wäre besser, wenn wir das Ruder irgendwie herumreißen könnten, um am Ende erfolgreich dazustehen. Die große Frage ist nur: Wie stellt man das an? Einen Misserfolg in eine Gewinnsituation zu drehen klingt einfach, aber nur eine Handvoll Menschen weiß, wie dieses Kunststück gelingt.
Das Geheimnis liegt darin, Feedback zu sammeln und zu nutzen.
Was hat Feedback mit Erfolg zu tun?
Feedback ist definiert als „eine Reaktion auf ein beliebiges Ereignis”. Feedback ist für den Erfolg unverzichtbar, weil es offenlegt, warum und wie etwas überhaupt passiert ist.
Die meisten Menschen achten kaum auf Feedback, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, was gesagt oder getan wurde, statt sich auf die Reaktion danach zu konzentrieren. Ein gutes Beispiel: Verkäufer, die mit „Verkaufsskripten” arbeiten, um Kunden zum Kauf zu bewegen.
Vielleicht kennst du solche Situationen: Ein Verkäufer spult sein komplettes Programm ab und ignoriert dabei völlig, was der Kunde eigentlich braucht.
Der Kunde muss dann warten, bis der Verkäufer fertig ist, bevor dieser überhaupt zuhört. Wie du dir vorstellen kannst, entgehen solchen Verkäufern zahlreiche Abschlüsse, weil sie viel zu sehr damit beschäftigt sind, ihren Pitch loszuwerden.
Wie analysierst du mit Feedback jeden Erfolg und jeden Rückschlag?
Statt bei einem Rückschlag das Handtuch zu werfen oder dich über dich selbst zu ärgern, kannst du mit einer Feedback-Methode aus der Erfahrung lernen und deinen nächsten Anlauf gut planen. Hier sind einige Leitfragen, mit denen du Feedback aus Erfolgen wie aus Misserfolgen sammelst:
- Was will ich wirklich erreichen?
- Was ist mir bis zu diesem Punkt bereits gelungen?
- Was habe ich bei meinem letzten Versuch beobachtet?
- Welche Dinge habe ich aus meinem letzten Versuch gelernt?
- Welche dieser Lektionen sind entscheidend für meinen Erfolg?
- Woran werde ich erkennen, dass ich mein Ziel erreicht habe?
Du kannst diese Liste nach Belieben um weitere Fragen ergänzen. Das sind nur die wichtigsten Punkte, die du abdecken solltest, wenn du Feedback aus deinen Erfahrungen sammelst.
Die E.A.T.-Formel gegen das Aufgeben
Hilfreich ist auch die Erkenntnis, dass „Scheitern” kein echter Zustand ist, so wie Erfolg einer ist. „Scheitern” ist lediglich eine Phase, in der das Ergebnis nicht deinen Erwartungen entspricht. Was du bei einem Rückschlag logischerweise tun solltest, lässt sich so zusammenfassen:
- E - Evaluiere dein Ergebnis.
- A - Analysiere dein Feedback.
- T - Trau dich an den nächsten Versuch.
Wenn du also das nächste Mal aufgeben willst, denk einfach an E.A.T.!
Wie nutzt du Feedback in der Kommunikation?
Kommunikation wäre ohne Feedback bedeutungslos. Wir kommunizieren immer mit der Erwartung, irgendeine Form von Reaktion oder Antwort zu bekommen.
Leider konzentrieren sich nicht alle Menschen im Gespräch auf das Feedback. Wie der Verkäufer, der nicht zuhören will, wird auch jeder andere Rückschläge erleben, der im Austausch nicht darauf achtet, was wirklich gesagt wird.
Wenn du also das nächste Mal jemanden überzeugen oder beeinflussen willst, mach dich selbst nicht zum Mittelpunkt des Gesprächs. Miss deine Wirksamkeit als Kommunikator nicht daran, was du gerade gesagt hast.
Bewerte deine Wirkung stattdessen daran, wie gut du verstehst, was dein Gegenüber dir mitteilen möchte. Die andere Person sollte im Zentrum stehen, nicht du. Indem du dich auf dein Gegenüber konzentrierst, erkennst du, wie groß der Widerstand der anderen Person ist, und kannst deine Botschaft entsprechend anpassen.
Aktives Zuhören als Schlüssel
Aktives Zuhören hilft dir dabei, eine Haltung einzunehmen, bei der dein Gegenüber im Mittelpunkt steht.
Wenn du jemandem aktiv zuhörst, konzentrierst du dich sowohl auf die verbalen als auch auf die nonverbalen Signale der anderen Person. Du lernst während des Gesprächs dazu und nutzt neue Informationen, um eine günstige Position aufzubauen, sodass du am Ende erreichst, was du dir vorgenommen hast.